Neu im Leistungskatalog der HPK: Nierenarteriendenervation

Neuere Forschungsergebnisse  zeigen, dass auch wenn keine diagnostizierbare Nierenerkrankung vorliegt, Bluthochdruck von Stressnerven der Nieren ausgelöst werden kann. Diese Stressnerven geben Signale an das Gehirn weiter in deren Folge blutdrucksteigernde Hormone ausgeschüttet werden. Dies kann einer medikamentösen Blutdruckregulierung entgegenwirken.

Die Nierenarteriendenervation, ein altes, aber neu entwickeltes Therapieverfahren, wirkt diesem Mechanismus entgegen: die sympathischen Nervenfasern um die Nierenarterien werden über einen Katheter verödet (denerviert). Als Folge  werden weniger Signale zur Ausschüttung blutdrucksteigernder Hormone an das Gehirn gesendet und der Blutdruck des behandelten Patienten sinkt.

Für viele Bluthochdruck-Patienten, die täglich Medikamente nehmen müssen, bietet diese Methode eine neue Heilchance. Allerdings wird diese Technik derzeit nur bei Patienten angewendet, deren Blutdruck, trotz medikamentöser Therapie,  dauerhaft über einem Wert von 160 mmHg liegt.

Diese Therapie wird in der Rhein-Neckar-Region von unserer Heidelberger Privatklinik (HPK) angeboten. Lesen Sie mehr auf unserer Informationsseite zur Nierendenervation.