Event-Recorder

Was ist ein Event-Recorder?

Bei einem Event-Recorder handelt es sich um ein kleines Gerät mit Speicherchip, das gelegentlich auftretende Herzrhythmusstörungen aufzeichnen kann. Im Gegensatz zum Langzeit-EKG wird die EKG-Aufzeichnung hier vom Patienten veranlasst, sobald Beschwerden auftreten. Nach Aufzeichnung einer oder mehrerer Beschwerdeepisoden werden die Daten in der Praxis ausgewertet.

Wann ist ein Event-Recorder erforderlich?

Mit Hilfe eines Event-Recorders kann man in erster Linie Herzrhythmusstörungen diagnostizieren, die nur gelegentlich auftreten. Es ist aber auch möglich, Hinweise auf vorübergehende Durchblutungsstörungen des Herzens zu finden.

Ablauf

Man unterscheidet zwei Arten von Eventrecordern: portable und implantierbare Eventrecorder.

Implantierbare Geräte kommen zunehmend zum Einsatz, diese werden in Lokalnarkose unter der Haut eingesetzt. Der etwa nur fünfminütige Eingriff wird im OP-Raum der HPK durchgeführt.

Anders sieht es bei der Verwendung eines portablen Eventrecorders aus. Der Patient bekommt diesen für mehrere Wochen ausgeliehen und sollte ihn in dieser Zeit immer bei sich tragen. Kommt es zu einer Herzrhythmusstörung, legt er das Aggregat auf die Brust und drückt einen Knopf. Der Recorder zeichnet die Episode auf, die Daten können anschließend in unserer Praxisklinik in den Computer eingelesen und ausgewertet werden.

Risiken

Die Aufzeichnung mittels portablem Event-Recorder birgt praktisch keine Risiken für den Patienten.

Bei der Verwendung eines implantierbaren Eventrecorders müssen die Risiken des Eingriffs beachtet werden. Es können Allergien, Medikamentenunverträglichkeiten und Infektionen an der Wunde auftreten. Durch das Gerät können Druckstellen auftreten.